Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE) ist die einzige außeruniversitäre Forschungseinrichtung, die sich dem Thema Demenz und all seinen Facetten sowie weiteren neurodegenerativen Erkrankungen über das gesamte Spektrum der Grundlagenforschung über Humanstudien bis hin zu Pflege-/Versorgungsforschung widmet.  Das DZNE steht dabei für Exzellenz in Forschung und Wissenschaftsmanagement, Translation von Forschungsergebnissen in die Anwendung, Interdisziplinarität und Internationalisierung. Es ist eine Einrichtung in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Mit über 1000 Beschäftigten aus 55 Nationen, auf10 Standorte verteilt, zählt das DZNE national wie auch international zu einer der führenden Forschungseinrichtungen auf seinem Forschungsgebiet.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w)

Code: 9029/2018/10

Zum Forschungsgegenstand der Arbeitsgruppe „Translationale Versorgungsforschung“ (Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann) zählen medizinische, soziale, individuelle, familiäre, pflegerische, ethische, ökonomische und gesellschaftliche Fragestellungen. Die Forschungslinie umfasst  die Entwicklung innovativer Versorgungskonzepte für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz, deren Umsetzung, die Überprüfung der Wirksamkeit, Effektivität und Effizienz sowie deren Überführung in die Regelversorgung. Ziel der Studie ist die Evaluation der Wirksamkeit eines Versorgungsmanagementansatzes für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz in Haus- und Facharztpraxen sowie Gedächtnisambulanzen in Mecklenburg-Vorpommern (versorgungsnahe clusterrandomisiert-kontrollierte Interventionsstudie).


Ihre Aufgaben

Im Rahmen eines vom Innovationsfond geförderten Versorgungsforschungsprojektes mit dem Thema: „Entwicklung eines Versorgungsmanagementsystems zur Identifizierung von Versorgungsbedarfen pflegender Angehöriger von Menschen mit Demenz (InA)“: 

  • Mitarbeit an der Konzeption und Organisation des wissenschaftlichen Projektes (u.a. Erstellung eines Ethikantrages, Durchführung und Auswertung einer DelpHi-Befragung, Mitarbeit an der Konzeption und Durchführung der Interventionsstudie),
  • Inhaltliches und administratives Projektmanagement,
  • Rekrutierung von Haus- und Fachärzten sowie Probanden für die wissenschaftliche Studie,
  • Erheben, Aufbereiten und Analysieren von Daten,

Unterstützung bei allen Aspekten der Forschung (Literaturrecherchen, Drittmittelanträge, Mitwirken an Berichten, Publikationen, etc.).

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes Studium in einem einschlägigen Fach (z. B. Medizin, Psychologie, Neurowissenschaften, Public Health, Epidemiologie, Sozialwissenschaften),
  • Vorerfahrungen im Management wissenschaftlicher Projekte sind wünschenswert,
  • Interesse an Forschung im Bereich der informellen Pflege, Versorgungsforschung und/oder Psychiatrie/Klinische Psychologie,
  • sichere Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift,
  • vertiefte Kenntnisse empirischer und statistischer Methoden (u.a. SPSS, STATA),
  • Sensibilität im Umgang mit Daten und Dokumenten,
  • Gute Organisations-, Team- und Kommunikationsfähigkeit,
  • Interesse an und Befähigung zu eigenständigem wissenschaftlichen Arbeiten (nachgewiesen bspw. durch hervorragende Abschlussarbeiten, wissenschaftliche Publikationen oder Kongressbeiträge).

Wir bieten

  • Eine interessante und anspruchsvolle Tätigkeit in einer Forschungseinrichtung, die die Zukunftsthemen im Bereich der Gesundheitsforschung in einem wissenschaftlich geprägten Umfeld bearbeitet
  • Breiten Raum für die persönliche Entwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Gezielte Personalentwicklung
  • Anstellung, Vergütung und Sozialleistungen richten sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD Bund)

 

Standort

Rostock/Greifswald

Ihr Ansprechpartner

Dr. Ina Zwingmann

Stellenumfang

Vollzeit

Befristung

3 Jahre

Vergütung

gemäß TVöD-Bund

Bewerbungsfrist

30.11.2018

Im Rahmen der Tätigkeit werden besondere Kenntnisse und Erfahrungen zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung erworben. Chancengleichheit ist Bestandteil unserer Personalpolitik. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.