Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE) ist die einzige außeruniversitäre Forschungseinrichtung, die sich dem Thema Demenz und all seinen Facetten sowie weiteren neurodegenerativen Erkrankungen über das gesamte Spektrum der Grundlagenforschung über Humanstudien bis hin zu Pflege-/Versorgungsforschung widmet.  Das DZNE steht dabei für Exzellenz in Forschung und Wissenschaftsmanagement, Translation von Forschungsergebnissen in die Anwendung, Interdisziplinarität und Internationalisierung. Es ist eine Einrichtung in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Mit über 1000 Beschäftigten aus 55 Nationen, auf10 Standorte verteilt, zählt das DZNE national wie auch international zu einer der führenden Forschungseinrichtungen auf seinem Forschungsgebiet.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) (Medizin, Psychologie, Neurowissenschaften, Public Health, Epidemiologie, Sozialwissenschaften)

Code: 9050/2019/11

Arbeitsort: Greifswald


Ihre Aufgaben

Die Arbeitsgruppe „Translationale Versorgungsforschung“ (Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann) entwickelt u.a. innovative Versorgungskonzepte für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz und überprüft deren Umsetzung und Wirksamkeit. Hierzu zählen medizinische, soziale, individuelle, familiäre, pflegerische, ethische, ökonomische und gesellschaftliche Fragestellungen. Die Arbeit umfasst  ebenso die Begleitung der Überführung in die Regelversorgung.

Im Rahmen eines vom Innovationsfond geförderten Versorgungsforschungsprojektes mit dem Thema: „Entwicklung eines Versorgungsmanagementsystems zur Identifizierung von Versorgungsbedarfen pflegender Angehöriger von Menschen mit Demenz (GAP)“ soll  die Wirksamkeit eines Versorgungsmanagementansatzes für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz in Haus- und Facharztpraxen sowie Gedächtnisambulanzen in Mecklenburg-Vorpommern (versorgungsnahe clusterrandomisiert-kontrollierte Interventionsstudie) untersucht werden.

  • Mitarbeit an der Konzeption und Organisation des wissenschaftlichen Projektes
  • Inhaltliches und administratives Projektmanagement
  • Rekrutierung von Haus- und Fachärzten sowie Probanden für die wissenschaftliche Studie
  • Erheben, Aufbereiten und Analysieren von Daten
  • Unterstützung bei allen Aspekten der Forschung (Literaturrecherchen, Drittmittelanträge, Mitwirken an Berichten, Publikationen, etc.)

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in einem einschlägigen Fach (z. B. Medizin, Psychologie, Neurowissenschaften, Public Health, Epidemiologie, Sozialwissenschaften)
  • Vorerfahrungen im Management wissenschaftlicher Projekte sind wünschenswert
  • Interesse an Forschung im Bereich der informellen Pflege, Versorgungsforschung und/oder Psychiatrie/Klinische Psychologie
  • Sichere Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift,
  • Vertiefte Kenntnisse empirischer und statistischer Methoden (u.a. SPSS, STATA),
  • Sensibilität im Umgang mit Daten und Dokumenten
  • Gute Organisations-, Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Interesse an und Befähigung zu eigenständigem wissenschaftlichen Arbeiten (nachgewiesen bspw. durch hervorragende Abschlussarbeiten, wissenschaftliche Publikationen oder Kongressbeiträge)

Wir bieten

  • Eine interessante und anspruchsvolle Tätigkeit in einer Forschungseinrichtung, die die Zukunftsthemen im Bereich der Gesundheitsforschung in einem wissenschaftlich und zugleich stark international geprägten Umfeld bearbeitet
  • Breiten Raum für die persönliche Entwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Gezielte Personalentwicklung
  • Eine zunächst auf 2 Jahre befristete Position
  • Anstellung, Vergütung und Sozialleistungen richten sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD – Bund)

 

Standort

Rostock/Greifswald

Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann

Stellenumfang

Vollzeit

Befristung

zunächst 2 Jahre

Vergütung

gem. TVöD-Bund

Bewerbungsfrist

16.12.2019

Chancengleichheit ist Bestandteil unserer Personalpolitik. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.