Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE) ist die einzige außeruniversitäre Forschungseinrichtung, die sich dem Thema Demenz und all seinen Facetten sowie weiteren neurodegenerativen Erkrankungen über das gesamte Spektrum der Grundlagenforschung über Humanstudien bis hin zu Pflege-/Versorgungsforschung widmet.  Das DZNE steht dabei für Exzellenz in Forschung und Wissenschaftsmanagement, Translation von Forschungsergebnissen in die Anwendung, Interdisziplinarität und Internationalisierung. Es ist eine Einrichtung in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Mit über 1000 Beschäftigten aus 55 Nationen, auf10 Standorte verteilt, zählt das DZNE national wie auch international zu einer der führenden Forschungseinrichtungen auf seinem Forschungsgebiet.

Pflegepädagogen/Pflegewissenschaftler (m/w/d)

Code: 9054/2020/3

Die Arbeitsgruppe „Translationale Versorgungsforschung“ (Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann) entwickelt u.a. innovative Versorgungskonzepte für Menschen mit Demenz und überprüft deren Umsetzung und Wirksamkeit. Die Arbeit umfasst ebenso die Begleitung der Überführung in die Regelversorgung.

Im Rahmen eines vom Innovationsfond geförderten Projektes mit dem Thema: „Interprofessionelle Demenzversorgung: Aufgabenneuverteilung zwischen Ärzten und qualifizierten Pflegefachpersonen in der häuslichen Versorgung (InDePendent)“ soll die Lebens- und Versorgungssituation von Menschen mit Demenz in der Häuslichkeit durch eine Aufgabenneuverteilung zwischen Hausärzten und  demenz-spezifisch weiterqualifizierten Pflegefachpersonen verbessert werden (multizentrische, clusterrandomisierte kontrollierte Studie im hausärztlichen Setting).

Das Versorgungziel soll durch den Einsatz von demenz-spezifisch weiterqualifizierten Pflegefachkräften in Ärzte- und Demenznetzwerken erreicht werden. Dabei werden die Pflegefachkräfte für ein sektoren- und professionsübergreifendes Dementia Care Management ausgebildet. Sie erwerben Kompetenzen, um ärztliche Aufgaben in Delegation und Substitution ausführen zu können. Im Fokus der Qualifizierung steht eine Kombination aus Präsenzphasen und e-Learning.


Ihre Aufgaben

  • Weiterentwicklung und Adaption des bestehenden Curriculums zur Fortbildung der Pflegefachkräfte zu Dementia Care Managern
  • Koordination und Verortung der Qualifizierung in den einzelnen Standorten des Projektes
  • Ansprache geeigneter Dozenten
  • Vorbereitung, Spezifizierung, Koordination und Durchführung der Fortbildung
  • Entwicklung und Leitung von Fallkonferenzen
  • Durchführung von Supervisionen
  • Begleitung und Beratung der Pflegefachkräfte in der Theorie und der Praxis
  • Mitwirkung an der Lernerfolgsbewertung und der schriftlichen und praktischen Prüfung

Ihr Profil

  • bgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Pflegepädagogik, Medizinpädagogik oder eine vergleichbare Qualifikation
  • eine zusätzliche abgeschlossene Berufsausbildung in der Altenpflege oder Krankenpflege wäre wünschenswert
  • Erfahrungen in der Ausbildung von Pflegekräften sind wünschenswert
  • Interesse an Forschung im Bereich der Pflege und der Versorgungsforschung
  • Gute Organisations-, Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Befähigung zur Flexibilität, Ideenreichtum und Eigeninitiative
  • Interesse an der Förderung von Lernprozessen, u.a. durch erweiterte Lehr- und Lernformen

Wir bieten

  • Eine interessante und anspruchsvolle Tätigkeit in einer Forschungseinrichtung, die die Zukunftsthemen im Bereich der Gesundheitsforschung in einem wissenschaftlich und zugleich stark international geprägten Umfeld bearbeitet
  • Breiten Raum für die persönliche Entwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Gezielte Personalentwicklung
  • Anstellung, Vergütung und Sozialleistungen richten sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD – Bund)

 

Standort

Rostock/Greifswald

Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann

Stellenumfang

Vollzeit

Befristung

befristet

Vergütung

gemäß TVöD Bund

Bewerbungsfrist

10.04.2020

Chancengleichheit ist Bestandteil unserer Personalpolitik. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.