Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) ist ein weltweit führendes, international ausgerichtetes Forschungszentrum, das sich der Entdeckung neuer Ansätze zur Prävention und Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen verschrieben hat. Zu diesem Zweck verfolgen Forscherinnen und Forscher an zehn DZNE-Standorten in ganz Deutschland eine translationale und interdisziplinäre Strategie, die fünf miteinander verbundene Bereiche umfasst: Grundlagenforschung, Klinische Forschung, Versorgungsforschung, Populationsforschung und Systemmedizin. www.dzne.de

Medizinisches Fachpersonal (m/w/d)

Code: 1872/2020/11

In Bonn wird die Rheinland Studie durchgeführt, eine großangelegte, bevölkerungsbasierte Langzeitstudie. Ziel dieser epidemiologischen Studie ist die Erforschung von Präventionsmöglichkeiten und präklinischen Biomarkern neurodegenerativer und neuropsychiatrischer Erkrankungen sowie die Untersuchung normaler und pathologischer Gehirnstruktur und -funktion über den Lebensverlauf bei Erwachsenen. Die Infrastruktur dieser einzigartigen Studie umfasst zwei Rekrutierungszentren, jedes mit modernster Ausstattung für umfassende Gesundheitsuntersuchungen einschließlich Magnetresonanztomographen (MRT), dem Zugang zu einer modernen Biomaterialbank sowie zu großen Datenspeichern und Rechenkapazitäten. Die Studie wird in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen akademischen und anderen wissenschaftlichen Partnern geführt.

Weitere Informationen zur Rheinland Studie sind unter folgendem Link zu finden: www.rheinland-studie.de.

Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams eine freundliche und zuverlässige Persönlichkeit mit Freude am Umgang mit Menschen.


Ihre Aufgaben

  • Durchführung verschiedener physiologischer und medizinischer Untersuchungen an Probanden nach standardisierten Protokollen (insbesondere für die Bereiche Neurologie und Kognition, aber auch Augenuntersuchungen, Blutentnahmen, MRT u. a.)
  • Interviews/Befragungen von Probanden mittels standardisierter Fragebögen
  • Unterstützende Aufklärung von Probanden
  • Beteiligung an Maßnahmen zur Qualitätssicherung

Ihr Profil

  • Abgeschlossene Ausbildung zum medizinisch-technischen Assistenten (MTA), Krankenpfleger, medizinischen Fachangestellten, Study Nurse oder vergleichbare Abschlüsse im Gesundheitsbereich, die einen direkten Kontakt mit Patienten oder Probanden beinhalten
  • Herausragende Sozialkompetenz
  • Probanden- und Dienstleistungsorientierung auch bei hoher Arbeitsbelastung
  • Vorerfahrung im direkten Umgang mit Probanden oder Patienten, praktisch-klinische Vorerfahrung
  • Erfahrung in der Durchführung großangelegter Langzeitstudien – idealerweise epidemiologischer Studien – ist von Vorteil
  • Sichere EDV-Kenntnisse und Grundkenntnisse in Englisch
  • Gewissenhafter, sorgfältiger Arbeitsstil auf höchstem Qualitätsstandard, Methodentreue
  • Ausgeprägte Teamfähigkeit
  • Flexibilität in Bezug auf die Arbeitszeiten; diese richten sich nach den Öffnungszeiten der Studienzentren

Wir bieten

  • Die Mitarbeit in der Rheinland Studie bietet einen attraktiven Arbeitsplatz in einem interdisziplinären, dynamischen Team und die Mitwirkung an einem innovativen Forschungsprojekt
  • Studienassistenzen der Rheinland Studie arbeiten in einem spannenden medizinisch-wissenschaftlichen Umfeld ohne Sonntags-, Feiertags- und Notfalldienste sowie ohne Nachtschichten
  • Im Rahmen der Studie haben Studienassistenzen die Möglichkeit verschiedene Untersuchungen zu erlernen, auch fachübergreifend und über klassisch klinische Untersuchungen hinausgehend
  • Der Aufbau der Studie bietet breiten Raum für die persönliche Entwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  • Anstellung, Vergütung und Sozialleistungen richten sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD - Bund)
  • Die Stelle ist auf 2 Jahre befristet

 

Standort

Bonn

Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. Monique Breteler

Stellenumfang

Vollzeit

Befristung

zunächst 2 Jahre

Vergütung

gem. TVöD Bund

Bewerbungsfrist

09.12.2020

Chancengleichheit ist Bestandteil unserer Personalpolitik. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.